Mittwoch, 16. November 2011

Konjunktur: Mittelständler bleiben optimistisch



Die schlechten Nachrichten für die Weltwirtschaft reißen nicht ab, doch noch lassen sich Mittelständler rund um den Globus die gute Laune nicht verderben. Das zeigt sich am Sage Business Index, der weltweit unter 10.000 Mittelständlern in elf Ländern durchgeführt wurde, von denen die meisten weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen. Zwar sinkt den Umfragen zufolge die Zuversicht in die globale und nationale Wirtschaft, doch erzielten die Befragten tendenziell in den vergangenen sechs Monaten weiterhin Umsatzzuwächse und wollen auch weiter Personal einstellen. Am optimistischsten betrachten Firmen in Kanada, Deutschland und Österreich die wirtschaftliche Lage ihrer Länder, am wenigsten erwarten Unternehmer in Spanien, den USA und Großbritannien. Rohstoff- und Energiekosten setzen Betrieben weltweit schwer zu. Mehr zu entsprechenden Absicherungsstrategien lesen Sie im Interview auf Seite 10.

Creditreform 11/2011, S. 27

Samstag, 27. August 2011

KfW·ifo·Mittelstandsbarometer: Geschäftsklima im Mittelstand kühlt ab


Das Geschäftsklima im Mittelstand sinkt im Juli um 2,7 Zähler auf 24,2 Saldenpunkte. Dabei nehmen Lageurteile (-2,8 Zähler) und Geschäftserwartungen (-2,7 Zähler) im Mittelstand etwa gleich stark ab. Bei den Großunternehmen geht das Geschäftsklima mit 5,5 Zählern noch ausgeprägter zurück. Sie schätzen die aktuelle Geschäftslage um 6,3 Zähler und die Erwartungen um 4,7 Zähler niedriger ein als im Juni. Insgesamt bestätigen die Juli-Daten des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers die sich bereits in den Vormonaten abzeichnende abkühlende konjunkturelle Dynamik der Wirtschaft in Deutschland. Diese Abkühlung findet jedoch weiterhin von einem hohen Niveau aus statt: Innerhalb der vergangenen zwanzig Jahre lag das Geschäftsklima im Mittelstand nur vier Mal über seinem aktuellen Stand von 24,2 Saldenpunkten. www.kfw.de

Aus Unternehmeredition August – 4-2011

Sonntag, 1. August 2010

Private Equity im Vertrieb

Nachdem wir auf diesem Blog immer mehr Resonanz auf den Bereich Private Equity als Kapitalanlageprodukt bekommen, möchten wir hierzu ein eigenes Thema aufmachen. Es geht dabei insbesondere um das Erleben von Kapitalanlagen im Bereich Private Equity – sei es als Investor oder sei als Vertriebsmitarbeiter. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Haben sich für Sie die in das Thema Private Equity gesteckten Erwartungen erfüllt. Wie kommen derartige Produkte in der Beratung an? Empfinden es Menschen als Vorteil, verantwortungsvoll bspw. in junge  deutsche oder europäische Unternehmen in Form von Kapitalanlagen zu investieren? Teilen Sie uns Ihre Meinung hierzu mit

Mittwoch, 23. Juni 2010

Es ist interessant, was die Presse mit ihrer Heuschreckendiskussion in den letzten Jahren so alles angerichtet hat. Natürlich gab es da auch schwarze Schafe. Aber gibt es die nicht immer. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf einen interessanten Beitrag aus der Wirtschaftswoche vom November letzten Jahres verweisen, den wir nachfolgend wiedergeben:

Private Equity als Partner für den Mittelstand (von Volker Schmidt)

Bei Nachfolgen oder einem Wachstumsschritt: Beteiligungsgesellschaften eignen sich als Partner für den Mittelstand. Die Unternehmen müssen allerdings Voraussetzungen erfüllen, sich am Markt bewährt haben. Volker Schmidt, Partner bei der US-Private-Equity-Gesellschaft Riverside, nennt Kriterien für die Zusammenarbeit. Der wohl bekannteste Investor im Bereich Private Equity, Christopher Flowers. Flowers Kollegen eignen sich auch als Partner für den Mittelstand. Quelle: Reuters handelsblatt.com
Stellen Sie sich vor, Sie haben in den vergangenen zwanzig Jahren ein Unternehmen aufgebaut - erfolgreich. Der Gewinn legt jährlich um ein Fünftel zu, damit liegen Sie über dem Marktdurchschnitt. Und doch muss sich etwas ändern: Sie haben gerade ihren 55. Geburtstag gefeiert, ihr jüngster Sohn seinen fünften. Abgesehen von den Geburtstagen haben Sie in den vergangen Jahren nicht viel von einander gehabt. Trotz aller Freude am Unternehmertum: Sie wollen mehr Zeit für Ihre Kinder und finanzielle Sicherheit für Ihre Familie. Gleichzeitig soll die Firma mit ihren vierzig Mitarbeitern nicht leiden, das Wachstum weitergehen. Was tun?

Ein Drittel sind Nachfolgefälle

Ein klassischer Fall für Private Equity. Von den hierzulande im vergangenen Jahr abgeschlossenen 131 Firmenkäufen durch Beteiligungsgesellschaften waren nach Zahlen des Centers for Management Buy Out Research (CMBOR) immerhin 40 Nachfolgeregelungen. Gründe gibt es viele: Ein Unternehmer will kürzer treten, sein Vermögen diversifizieren oder sein Lebenswerk, dessen Arbeitsplätze und Unabhängigkeit absichern. Oder aber der nächste Wachstumsschritt lässt sich aus eigener Kraft nicht stemmen.

Potenzial muss stimmen

Um einen Private-Equity-Fonds als Partner zu gewinnen, müssen aber die Voraussetzungen stimmen. So sollte sich ein Unternehmen in aller Regel am Markt bewährt haben. Konkret könnte das zum Beispiel heißen: Unternehmenswert zwischen 15 und 150 Millionen Euro, Betriebsgewinn von mindestens zwei Millionen Euro, möglichst über zehn Prozent Rendite. Auch die Wachstumschancen müssen stimmen. Oft scheitert die Expansion eines soliden Unternehmens an fehlendem Know-How, dem Mangel an internationalen Kontakten oder auch dem nötigen Kapital. Gerade hier kann Private Equity seine Stärken entfalten und Werte schaffen.

Eigentümerwechsel nötig


Wichtig ist allerdings die Bereitschaft loszulassen: Der Alteigentümer muss seine Mehrheit abgeben. Denn in der Regel fordert diese der Private-Equity-Investor, um seinen eigenen Kapitalgebern eine Sicherheit zu bieten. Idealerweise steigt auch das bisherige Management mit ein. So wird Kontinuität ermöglicht. Im Tagesgeschäft ist der Eigentümerwechsel kaum bemerkbar. Der Investor unterstützt nur bei strategischen Themen über einen sich quartalsweise treffenden Beirat. Dieser besteht in der Regel aus dem früheren Eigentümer, zwei Mitarbeitern des Investors sowie zwei bis drei gestandenen Managern aus der jeweiligen Branche, die sich mit ihrer Erfahrung und ihren Kontakten einbringen. In dem oben genannten Fall ist der Vater natürlich im Beirat - und nach drei Jahren immer noch eines der aktivsten Mitglieder.

Volker Schmidt ist Partner bei der US-Private-Equity-Gesellschaft Riverside am Standort München.

Dienstag, 22. Juni 2010

ThomasLloyd - Private Equity


Über viele Jahre galt Private Equity als Königsklasse im Anlagebereich. Heute ist die Nachfrage eher verhalten. Dennoch zählt Private Equity zu den interessantesten Anlageformen im Investmentuniversum. Aus diesem Grund investiert der globale Finanzdienstleister und internationale Vermögensverwalter ThomasLloyd gezielt in aussichtsreiche Unternehmen. Die Chancen von Private Equity möchten wir gerne diskutieren.